Methoden & Materialien
GGT ist kein starres Übungsprogramm, sondern ein didaktisch aufgebautes Training: Inhalte werden so kombiniert, dass Aufmerksamkeit, Verarbeitung, Abruf und Anwendung im Alltag sinnvoll zusammenhängen. Die Auswahl erfolgt nicht nach “unterhaltsam”, sondern nach Trainingsziel und Passung.
Wie läuft eine Einheit typischerweise ab?
Eine Einheit besteht aus mehreren klar geführten Abschnitten:
- Ankommen & Aktivierung (Orientierung, Einstieg, Fokus)
- Hauptteil mit Schwerpunkt (z. B. Merkfähigkeit, Sprache, Logik, Wahrnehmung)
- Variation & Transfer (ähnliche Fähigkeit – anderer Zugang; Bezug zum Alltag)
- Abschluss (geordnet, ruhig, mit positiver Rückmeldung)
Wichtig ist: Tempo und Anspruch werden so gewählt, dass Teilnehmende gefordert werden, ohne sich “geprüft” zu fühlen.
Womit wird trainiert?
Je nach Zielsetzung können u. a. vorkommen:
- Aufmerksamkeit, Konzentration, Reaktionsfähigkeit
- Merkstrategien, Gedächtnisabruf, Strukturierung
- Sprache (Wortfindung, Ausdruck, Kategorisieren)
- logisches Denken, Problemlösen, Denkflexibilität
- Wahrnehmung, Orientierung, Reihenfolgen und Handlungsplanung
- biografische Impulse (ressourcenorientiert, wertschätzend)
Welche Methoden und Materialien kommen zum Einsatz?
Ich arbeite mit wechselnden Zugängen – zum Beispiel Sprache, Bilder, Assoziationen, Zahlen, Rhythmus, kurze Bewegungsimpulse oder alltagsnahe Aufgabenstellungen. Entscheidend ist die sinnvolle Kombination und die Anleitung, nicht das Material an sich.
Was macht die Umsetzung professionell?
GGT wirkt dann überzeugend, wenn es klar geführt ist: mit Struktur, nachvollziehbaren Aufgabenstellungen und guter Dosierung. Deshalb werden Übungen nicht schematisch „abgearbeitet“, sondern angepasst, weiterentwickelt und passend kombiniert.
Ziel ist ein anspruchsvolles, respektvolles Training, das fördert – nicht beschäftigt.